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Stephan Paul Schneider, Präsident und Fachbereichsleiter Malerei/Grafik an der HBK Essen, zeigt in der Galerie Michaela Helfrich unter dem Titel „Erinnerung und Entwurf – [Stille]“ Malerei und Digital-Arbeiten.

Über den Künstler, Stephan Paul Schneider, und seine gut 20-jährige Entwicklung schrieb der Kunstwissenschaftler Karl Neuffer: „In seiner malerischen Entwicklung hat sich Schneider immer weiter von der malerisch gestalteten Raumillusion gelöst, um sich mehr und mehr den Oberflächen zuzuwenden, wenngleich er gelegentlich auch die Augen der Betrachter seiner Bilder täuschen will und dies vielleicht mit der Absicht, ihre Aufmerksamkeit zu schärfen. […] Es geht letztlich, um es zugespitzt auf den Punkt zu bringen, in diesen Bildern darum, dem auf die Spur zu kommen, „was die Welt im innersten zusammenhält“ oder, was sie von ihrem Innersten an der Oberfläche offenbart, um es zugleich auch wieder zu verbergen. Daß es Schneider darum geht, zeigt sich auch daran, daß er, obwohl er lange fast ausschließlich mit Photos als Grundlage seiner Gemälde gearbeitet hat und hierbei eine phantastische Meisterschaft erlangt hat, […] dazu übergegangen ist, ohne photographische Vorlage malerische Oberflächen zu schaffen, die auch zu Dingen gehören könnten. In der Konfrontation dieser verschiedenen Arbeitsweisen wird noch einmal deutlich, was Schneider mit seiner Arbeit immer wollte, nämlich den Gegensatz zwischen sogenannter gegenständlicher und abstrakter Malerei aufheben.“ Quelle: Karl Neuffer, Auszug aus „Das Utopische Archiv“, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, Essen 2010.

Stephan Paul Schneider 1980 Studium an der WWU Münster (Soziologie/Philosophie); 1981-92 Studium Kunsterziehung/Philosophie, Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf/Abteilung Münster bei Wolfgang Kliege und Ulrich Erben, Meisterschüler bei Ulrich Erben. Seit 1992 Arbeit als freischaffender Künstler und Musiker. Stephan P. Schneider ist Gründer und Leiter der Freien Akademie der bildenden Künste (fadbk) und seit 2013 Professor für Malerei/Grafik und Präsident der Hochschule der bildenden Künste (HBK) Essen.

Die Ausstellung ist verlängert bis zum 31. Januar 2018