About

Seit Mai 2012 war die Michaela Helfrich Galerie in der Herrfurthstr. 29 in Berlin-Neukölln ansässig. Vormals in der Galeriehalle in der Alten Kindl-Brauerei in Neukölln befindlich, wurden die Ausstellungen jetzt an einem neuen Standort gezeigt. Mitten im lebhaften Schillerkiez, auf der Wegstrecke zum ehemaligen Flughafen Tempelhof, präsentierte sich der sehr persönliche Galerieraum.  Als zentralen Anlaufpunkt für Kunst stellt die Galerie heute in wechselnden Einzel- und Gruppenausstellungen mit ihrem Einzug April 2017 ihre Künstler in der Bleibtreustrasse 3 in Charlottenburg vor. Das Galerieportfolio untermalt mit vereinzelter Performance eine vielschichtige und ausdrucksvolle „contemporary art“, deren Schwerpunkt in der Malerei und Bildhauerei liegt.

Künstler der Galerie

In einer Auswahl seiner Arbeiten zeigt Oliver Dehn verschiedene Formen der Figürlichkeit des Menschen. Sie führen den Betrachter in Genre- und Landschaftsdarstellungen, die auch zum Teil undefinierbare sowie zeitlose Räume präsentieren. Die von dem Künstler angewandte Maltechnik setzt dabei die Protagonisten gekonnt in Szene, die zum Verweilen einlädt. Eine weitere Vertreterin, die sich explizit mit der Malerei der Landschaft sowie der urbanen Malerei der Gegenwart auseinandersetzt, ist Nanako Shikata, die durch ihre individuellen kulturelle Erfahrungen den Betrachter in ihrer eigenen traditionalen Malweise mitnimmt. Christina Gay setzt sich intensiv mit Malerei auseinander, mit deren Strukturen und Farbigkeit. Aus ihren gestischen Arbeiten entwickelt sich nicht selten Figürliches, das formal wie inhaltlich offen bleibt. Marcia Székely, die in ihrer Objektkunst und ihren Bildern auf geometrische Formen zurückgreift, verleiht diesem Kunststil neue Ausdrucksmöglichkeiten; in Mischtechniken verdeutlicht die Künstlerin die Form des Kubus und der Kreise. Ulrike Pisch beeindruckt mit ihren von Emotionen geprägten Gemälden; die dabei gewählte Farbenvielfalt unterstützt die von der Künstlerin aufgegriffene Atmosphäre. Sie arbeitet in verschiedenen Gattungen der Kunstgeschichte und überzeugt mit einem breiten Spektrum ihres Könnens.Ob Porträt-, Interieur-, Akt- oder Landschaftsdarstellungen, in allen ihren Bildern wird ihr ausdrucksvoller Stil erkennbar. Susanne Schirdewahn entwickelt ihre Kopfgeburten in spannenden und aufwendigen Materialcollagen. Eine prägnante Bildsprache präsentiert Gerard Waskievitz in seinen Gemälden. Die Individualität seiner Kunst, die in der Wahl seiner Inszenierung von Personen und Personengruppen dargestellt wird, versetzt den Betrachter in Momente der eigenen innerlichen Reflexion und Nachdenklichkeit, mit zum Teil sozialkritischen Anklängen. Sein gewähltes Stilelement, scheinbar fließende und in sich verlaufende Farben, sind ein Blickfang und verstärken die Aussagekraft der Bilder. Thomas Jüptner zeigt in einer Auswahl seines künstlerischen Repertoires kleinformatige Gemälde, die ein breites Themensprektrum abdecken. Sinnliche, verträumt anmutende Frauenporträts gehören zu seinem Werk, ebenso Stilleben mit detailgetreuen Motiven aus der Natur; dabei bestimmen sanfte Farbtöne das Erscheinungsbild seiner Gemälde. Pina Rath malt vorwiegend großformatige Close-ups in Öl auf Leinwand.Perspektivische Verortungen im Raum treten vor dem unmittelbaren Ausdruck ihrer Figuren zurück. Die Künstlerin lässt in ihren Bildern die männlichen Protagonisten, als das Unerreichbare, bewusst nicht vorkommen. Wenn man erkennt, dass sie offensichtlich nicht fehlen, wird deutlich, dass diese exklusive Sisterhood sich selbst genügt. Im Entstehungsprozess wird die angestrebte Schönheit durch schroffe Pinselstriche gestört. So entsteht, durch unbewusste Impulse, eine neue Dimension im Ausdruck, der über das rein Schöne hinausgeht. Horst Kistner ist die Ausnahmeerscheinung der deutschen Fotokunst, ein Lichtbildner alter Schule.Seine sinnlichen, oft auch melancholischen, Kompositionen sind einzigartige mit Licht gemalte Fotografien. Der Maler und Bildhauer Klaus Berends verwendet in seinen nichtgegenständlichen, flächigen Arbeiten  Farben der Erde, des Sandes und der unterschiedlichsten, auch gefundenen Materialien. Das Motiv des Erdmagnetismus spielt in seiner Malerei wie auch in seinen Plastiken aus Draht, optischen Gläsern und verfremdeten Materialien eine immer wiederkehrende Rolle. Fabian Freese kombiniert Fotografie mit malerisch,grafischen  Elementen. Er nutzt die Fotografie unter den Gesichtspunkten der Malerei.

Die Galerie vertritt internationale Maler aus den bundesweiten Kunstakademien und Hochschulen und versteht sich als ein Treffpunkt für junge als auch bereits etablierte Künstler. Ein Schwerpunkt der Galerie ist es, den Dialog zwischen nationalen und  internationalen Künstlern auszubauen und zu vertiefen. Weitere Kooperationen, der Aufbau von Netzwerken und temporären Kunstprojekten, verleihen der Galerie einen von Innovationen geprägten Charme. Der Galerie eigene populäre Ausstellungsreihen wie die „Neuköllner/Charlottenburger Hängung“ und das „alltogetherartingup“ nehmen Gastkünstler und Freunde der Galerie mit in das laufende Jahresprogramm auf. Für Kunstkenner, Sammler und Liebhaber ist die Galerie ein besonderer und individueller Platz in der Berliner Kunstszene.

Biographie der Galerie

Die Michaela Helfrich Galerie, vormals CoachingCulture Gallery feierte ihre Eröffnung im November 2008 in der Kunstnacht „Nachtundnebel“ Neukölln. Mit der Nutzung des damaligen Atelier- und Ausstellungsraumes im Turm der alten Kindl-Brauerei Neukölln präsentierte sie mit ihrer ersten Einzelausstellung „Aktuelle Werke nach 156 Stufen“ den Künstler Gerard Waskievitz. Mit dem späteren Umzug in die Galeriehalle des ehemaligen Kesselhauses war für die Galerie 2010 eine Reise durch das Brauereigebäude beendet und ein visionärer Traum hatte sich erfüllt: Der Name der Highlight-Kunstausstellung im Sommer 2009 des 48-Stunden Neukölln Festivals „Der Geheime Garten, eine Ausstellung an einem besonderen Ort“ ist jetzt öffentlich und zum Kunstlabel geworden. Die Galerie lebte mit der Kindl-Brauerei an diesem besonderen Ort bis November 2011. Mit ihrem Umzug zu neuen Standorten, verspricht sie weiterhin ein außergewöhnlicher und impulsgebender Kunstraum in Berlin  zu sein.

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Ich freue mich auf Ihren Galeriebesuch!

Ihre Michaela Helfrich

(english version)